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Roadtrip Italien: Routen, Maut und die ZTL-Falle

Italien fährt sich hervorragend und parkt sich miserabel. Die Straßen sind gut, die Entfernungen überschaubar — und praktisch jede historische Altstadt ist für den Verkehr gesperrt und kameraüberwacht. Genau daran scheitern die meisten Mietwagenreisen, mit Bußgeldern, die Monate später eintreffen.

Im Folgenden: welche Route zu welcher Reisedauer passt, und die praktischen Regeln, die Ihnen am Mietwagenschalter niemand erklärt.

Diese Guides sind auf Deutsch; der Reiseplaner selbst ist derzeit noch auf Englisch. Wir sagen das lieber hier, als Sie es nach fünf Fragen herausfinden zu lassen.

Routen nach Reisedauer

Eine Woche reicht für eine Region, nicht für das Land. Die Toskana ist die einfachste Runde: Florenz, Siena, San Gimignano, das Chianti, Arezzo — Etappen von je einer Stunde. Die Amalfiküste braucht wenig Kilometer, aber viel Zeit, weil die Straße eng und voll ist.

Zehn bis zwölf Tage erlauben zwei Regionen, etwa Toskana und Apulien oder Dolomiten und Seen, mit einem langen Überführungstag dazwischen.

ZTL: die teuerste Regel

Die zona a traffico limitato ist eine kameraüberwachte Sperrzone, die fast alle italienischen Altstädte umfasst. Das Navigationsgerät kennt die Kameras nicht und leitet Sie bedenkenlos hinein. Jede Einfahrt erzeugt ein eigenes Bußgeld.

Die sichere Regel: nie in eine ummauerte Altstadt fahren. Auf einem ausgeschilderten Parkplatz außerhalb abstellen und zu Fuß gehen. Das runde weiße Schild mit rotem Rand markiert die Grenze. Liegt das Hotel innerhalb, kann es Ihr Kennzeichen freischalten — aber nur mit Vorlauf.

Autobahn, Maut und Tanken

Auf der Autostrada zieht man ein Ticket und zahlt bei der Ausfahrt, Karten werden akzeptiert. Rechnen Sie mit 7 bis 9 Euro je 100 Kilometer. Die Spuren mit „Telepass“ sind Abonnenten vorbehalten.

Tanken ist im Selbstbedienungsmodus („fai da te“) deutlich günstiger als mit Bedienung, und Autobahntankstellen sind teurer als Stadttankstellen.

Häufige Fragen

Braucht man in Italien einen Mietwagen?
Für Landregionen ja — Toskana, Apulien und Dolomiten sind anders kaum zu erschließen. Für eine reine Städtereise zwischen Rom, Florenz und Venedig ist der Zug schneller, günstiger und erspart das Parkproblem.
Wie vermeidet man ZTL-Bußgelder?
Gar nicht erst in die Altstadt fahren. Außerhalb parken und laufen. Das runde weiße Schild mit rotem Rand markiert die Zonengrenze — dahinter wird jede Einfahrt erfasst.
Wann ist die beste Reisezeit für Italien?
Mai, Juni und September. August ist in jeder Hinsicht der schlechteste Monat: Hitze, Preise und die Italiener selbst auf der Straße. Alpen- und Dolomitenpässe sind von November bis Mai gesperrt.
Englische Fassung dieser Route

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